Mit einem Solarmodul haben Sie die Möglichkeit elektrische Energie durch das Licht der Sonne zu generieren. Wie genau dies funktioniert, welche Leistungen ein Solarmodul erreichen kann, worauf man beim Kauf achten sollte und was eigentlich Wp bedeutet erfahren Sie in unserem Kategorietext.
Das Solarmodul, Solarpanel, PV-Modul oder aber auch Photovoltaikmodul bietet die Funktion das Licht der Sonne (solare Strahlung) direkt in elektrische Energie umzuwandeln. Ein Solarmodul ist vielseitig einsetzbar und hat die verschiedensten Einsatzbereiche. So wird es im Garten, auf dem Wohnmobil, beim Campen aber in den meisten Fällen auf dem Hausdach verwendet.
Ein PV-Modul besteht im Kern aus Solarzellen, die wahlweise in Serie (Reihenschaltung) oder parallel geschaltet sind. Eine Glasscheibe, welche auf der zur Sonnen gewandten Seite platziert ist soll das Modul vor äußerlichen Schäden und Verschmutzungen schützen. Die angesprochenen Solarzellen sind typischerweise in einer Kunststoffschicht eingebettet. Zur Stabilität und zur leichten Montage sorgt der Rahmen, der in den meisten Fällen aus Aluminium oder Edelstahl besteht.
Damit nun Strom in das Haus transportiert wird beschäftigen wir uns im folgenden Absatz mit der Funktionsweise von einem Solarmodul. Sobald Sonnenlicht auf die im Solarmodul befindlichen Solarzellen fällt, entstehen über einen Prozess freie Elektronen, die über die Leitungen übertragen werden und so Strom erzeugt wird.
Die Leistung von einem PV-Modul schwankt ständig durch die äußeren Gegebenheiten, wie z.B. der Temperatur und der Bestrahlungsstärke. Im Allgemeinen gibt es etwas Größere und etwas kleinere Solarmodule. Während die Großen in den meisten Fällen Leistungen von bis zu 450 Watt abrufen können, sind es bei den kleineren Solarpanels auf Grund der geringen Zellmenge ca. die Hälfte.
Neben der Leistung gibt es einige Kennzahlen, die für ein Solarmodul besonders relevant sind. Dies ist zum Beispiel der Wirkungsgrad, dies definiert den Teil der auftreffenden Energie, die sich in Strom umwandeln lässt. Ein weiterer wichtiger Faktor zur Bestimmung der Leistung von Ihrem zukünftigen Photovoltaik Modul ist die kWp (Kilowatt Peak) – diese gibt an, welche Spitzenleistung das Modul unter standardisierten Prüfungsvorgaben erreichen kann. (stc)
Bei der Suche nach dem besten Photovoltaik Modul gibt es viele verschiedene Faktoren, die eine Rolle spielen, wodurch sich diese Frage nicht pauschal beantworten lässt. Die Zelltechnologie entwickelt sich ständig weiter, weshalb die Effizienz der Zellen ständig steigt und damit die maximale Leistungsaufnahme der Module.
Bei dem Dachhaken handelt es sich um eine Konstruktion, durch die die Trägerprofile für die PV-Module mit dem Dach verbunden werden. Die Anzahl und die Anordnung der Dachhaken sind nicht pauschal festgelegt, da diese abhängig von unter anderem:
sind.
Klären Sie unbedingt vorab mit dem Statiker, ob Ihr Dach die Gesamtlast unter Berücksichtigung der maximalen Wind- und Schneelast trägt.
Bei der Abkürzung Wp handelt es sich um die Einheit Watt Peak, die die Nennleistung einzelner Solarmodule definiert. Oft werden Sie bei Ihrer Recherche rund um Solarmodule auf das Wort kWp treffen, welche die Kilowatt Peak definiert (1 kWp = 1.000 Wp)