Baustopfen (auch Wasserstopfen, Leitungsstopfen oder Blindstopfen genannt) werden als Verschluss von späteren Kalt- und Warmwasseranschlüssen in diese hineingeschraubt. Der Stopfen dichtet die Leitung ab und schützt sie dadurch vor Verschmutzungen, die während Renovierungen oder der Bauphase entstehen. Hier erfahren Sie alles rund um die Baustopfen
Baustopfen dienen als Übergangslösung, bis die Armaturen angebracht werden. Sie haben eine Gewindegröße von ½“ und sind meistens rot, blau oder weiß. Dadurch wird die Unterscheidung von Kalt- und Warmwasserleitung leichter (rot = Warmwasser, blau = Kaltwasser, weiß= Warm- und Kaltwasser). Jeder Baustopfen besitzt einen Gummidichtungsring am Gewinde, weshalb man keine zusätzliche Dichtung benötigt.
Baustopfen mit Messinggewinde und mit Kunststoffgewinde unterscheiden sich kaum in ihrer Funktion. Was allerdings beachtet werden sollte, ist, dass Baustopfen mit Kunststoffgewinde nicht so hitzebeständig sind und daher nur für Kaltwasserleitungen verwendet werden können.
Abdrückstopfen sind ebenfalls Baustopfen, die jedoch bei Mehrschichtrohrverbindungen und vor allem bei Presssystemen genutzt werden.
Vor dem Ausbau des Stopfens muss das Wasser ausgestellt werden. Ist die Leitung leer, kann der Stopfen herausgedreht werden. Der eingebaute Sechskant erleichtert das Demontieren. Ist der Stopfen herausgedreht, kann die Armatur angebracht werden.