Wärmepumpen

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Wärmepumpen - modern und effektiv für komfortables Raumklima

Die Geschichte der Wärmepumpen begann schon 1852 mit dem britischen Physiker Sir William Thomson. Er stellte fest, dass Kompressionskältemaschinen sich auch zum Heizen nutzen lassen. Im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Idee weiter. Heute sind moderne Wärmepumpen hochaktuell. Im Emax- Haustechnik Onlineshop finden Sie Wärmepumpen führender Hersteller wie Daikin und Wolf.

Was ist eine Wärmepumpe und wie funktioniert sie?

Grundsätzlich arbeitet sie ähnlich wie ein Kühlschrank, nur umgekehrt. Während der Kühlschrank einem Raum Wärme entzieht, führt die Wärmepumpe dem Raum Wärme zu. Im Prinzip besteht eine Wärmepumpe aus Verdampfer, Verdichter, Verflüssiger und Entspannungs-Ventil.

Aus der Umwelt (Erde, Luft, Wasser) nimmt zuerst der Verdampfer Energie auf. Ein Kältemittel, das bereits bei niedrigen Temperaturen verdampft, nutzt diese Energie (Wärme) zum Verdampfen. Allerdings hat dieser Kältemitteldampf eine zu niedrige Temperatur, um z. B. ein Haus mit Wärme zu versorgen. Ein mit Strom oder Gas betriebener Verdichter hebt deshalb die Temperatur an. Das so erhitzte Kältemittel gibt dann thermische Energie an das Heizsystem ab. Das Kältemittel verflüssigt sich dadurch wieder. Ein spezielles Drosselventil sorgt am Ende für Entspannung, das heißt, der Druck geht auf seinen Ausgangswert zurück. Der Kreislauf kann neu beginnen. Als Voll- oder Teilheizung sowie zur Warmwasserbereitung, oder für beides, sind Wärmepumpen im Einsatz. Dabei gibt es keine Verbrennung und somit auch keinen umweltschädlichen Kohldioxid-Ausstoß!

Emax Haustechnik Wärmepumpen Prinzip

Wärmepumpen nutzen die Umweltwärme oder die natürliche Erdwärme für die Luft-Wasser-Wärmepumpe von Daikin. Diese simple, aber dennoch effektive Prinzip hat sich über Jahre hinweg etabliert.

Monovalent und bivalent – Worin besteht der Unterschied?

Bei der Recherche nach der passenden Wärmepumpe trifft man schnell auf die Wörter Monovalent und bivalent. Aber worin genau besteht nun der Unterschied? Bei beiden dieser Worte handelt es sich um die Betriebsart einer Wärmepumpe. Je nach Wärmebedarf kann die Anlage als einzige Wärmequelle im Haus dienen und ist somit monovalent. Kommt eine zweite Heizung zum Einsatz (z.B. Solar) und wird diese mit der Wärmepumpe kombiniert um diese bei Kernzeiten zu unterstützt spricht man von einer bivalenten (Abkürzung: "biv") Betriebsart. Welche Betriebsart nun für Sie in Frage kommt hängt von vielen Faktoren, wie z.B. die bauliche Situation ab.

Die drei häufigsten Arten von Wärmepumpen

Wie die verschiedenen Wärmequellen, aus denen Wärmepumpen Energie entnehmen, sind auch ihre Bezeichnungen. Die drei bekanntesten Typen von Wärmepumpen sind:

  • Luft-Wasser-Wärmepumpen
  • Erdwärmepumpen (Sole-Wasser-Wärmepumpen)
  • Wasser-Wasser-Wärmepumpen

Abhängig ist die Entscheidung für eine bestimmte Wärmepumpe von mehreren Faktoren. Größe und Wärmebedarf Ihres Hauses sowie Ihr Grundstück und dessen Bodenbeschaffenheit spielen eine Rolle. Um Ihnen Ihre Wahl zu erleichtern, nachfolgend einige interessante Informationen zu den einzelnen Wärmepumpenarten.

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe

Diese Art der Wärmepumpen ist in Deutschland am meisten verbreitet. Sie sind kostenmäßig verhältnismäßig günstig, was Anschaffung und Montage betrifft. Diese Wärmepumpe können Sie jederzeit auch nachträglich, ohne behördliche Genehmigung und mit geringstem Platzbedarf (ca. 1-2 qm) installieren. Da als Wärmequelle die Luft aus der Umgebung dient, gibt es kaum Probleme mit dem Standort. Garage, Keller oder Technikraum eignen sich gut. Der Ventilator, der die Umgebungsluft ansaugt, kann evtl. störende Geräusche verursachen. Nachteile dieser Wärmepumpen sind der gegenüber anderen Modellen etwas höhere Stromverbrauch und teilweise zu geringe Effizienz wegen niedriger Außentemperaturen. In beheizten Räumen (Wohnbereich) kann es rasch zu Kondensationsbildung kommen. Jedoch gibt s auch hier Modelle, die mit der neuesten Technologie abhilfe schaffen und mit einer JAZ von >4,5, wie z.B. die Wolf Monoblock CHC.

Die Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärmepumpe)

Bei der Erdwärmepumpe kommt die Energie mittels Erdkollektor (Flächenkollektor) oder Erdsonde aus dem Erdreich. Die Energie gelangt in die Sole (Frostschutzmittel-Wasser-Gemisch), die Wärme aus der Erde aufnimmt. Diese Wärme wird in einen Kältemittelkreislauf (z.B. Ammoniak) geführt. Der Aggregatzustand des Kältemittels ändert sich und führt letztlich zu Erhitzung des Wassers in einem dritten Kreislauf. Die Raumheizung beginnt! Erdwärmepumpen arbeiten ab einer Umgebungstemperatur von 0 Grad Celsius. Fachleute verlegen die Sole-Heizschlangen deshalb unterhalb der Frostgrenze (½ m und tiefer). Geht es mit Kollektoren nicht, kommt eine Sonde zum Einsatz. Dafür sind allerdings Bohrungen von etwa 50 bis 100 m Tiefe nötig. Dazu bedarf es dann einer behördlichen Genehmigung.

Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Für sie gelangt die Wärme üblicherweise aus dem Grundwasser (in höchstens 15 m Tiefe) mittels eines Förderbrunnens zur Wärmepumpe. Da Grundwasser immer Temperaturen von 7-12 Grad hält, bietet es gute Voraussetzungen. Der Rückfluss des abgekühlten Wassers (nach Wärmeentzug durch Pumpe) erfolgt über einen Schluckbrunnen, der mindestens 15 m vom Förderbrunnen entfernt sein muss. Diese Grundwasser Wärmepumpe überzeugt Sie durch hohe Effizienz und niedrige Betriebskosten. Allerdings ist eine solche Anlage genehmigungspflichtig und bedarf einer aufwändigen und kostspieligen Brunnenbohrung. In Trinkwasserschutzgebieten ist die Anlage nicht möglich. Eisengehalt im Grundwasser kann Rohre der Anlage verstopfen. Selten wird auch Brauchwasser als Energiequelle genutzt.

Kosten und Fördergelder für Wärmepumpen

Um Fördergelder, z. B. von BAFA, zu erhalten, muss der COP Wert (Coefficient of Performance) der Pumpe passen. Diese Werte (Verhältnis zugeführter zu abgeführter Energie) sind mindestens 3,1 für Luft-Wasser-, 4,3 für Sole-Wasser- und 5,1 für Wasser-Wasser-Wärmepumpen.

Die Anschaffungskosten für Luft-Wasser-Wärmepumpen liegen, je nach Ausführung und Hersteller, etwa zwischen 4.000 und 12.000 Euro, die Gesamtkosten zwischen 12.000 und 15.000 Euro. Für Erdwärmepumpen können Sie rund 5.000 bis 12.000 für Anschaffungs- und 15.000 bis 18.000 für Gesamtkosten einplanen. Bei einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe stehen etwa 12.000 bis 17.000 an Gesamtkosten zu Buche.

Wartungskosten sind verhältnismäßig niedrig (um die 100 Euro jährlich). Die meisten Wärmepumpen sind nahezu wartungsfrei. Bei Luft-Wasser müssen speziell Luftfilter und Verdampfer kontrolliert werden. Bei Erdwärme geht es evtl. um Filter und Druck im Solesystem, bei Wasser-Wasser stehen Brunnen (Pumpen, Ventil) im Fokus.

Emax Haustechnik Service hilft Ihnen

Wir beraten Sie gerne in allen Fragen rund um das Thema Wärmepumpensysteme. Sie erreichen uns von Montag bis Freitag (9-12 und 14-17 Uhr) unter +49 (0)7476 / 8984900. Wir liefern meist in 1-2 Tagen in Deutschland, ab 90 Euro kostenfrei. Nutzen und profitieren Sie als angemeldeter Kunde von unseren Staffelpreisen.

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